Norla 2019 - Ragnars erster Auftritt

Nachdem ich mich ja schon lange darauf gefreut habe, mit meinem Kleinen beim Showteam dabei zu sein, und wir dann ja leider aufgrund der Influenza im Stall nicht zur Nordpferd konnten (was im Nachhinein gut war, weil mir ja auf dem Weg nach Hause mein Auto gestorben ist), stand nun also die Norla an. Messe in Rendsburg, da war Ragnar sogar mit zwei Jahren als Hengst schon mal bei der Zuchtschau gewesen, und so war es für uns nicht komplett fremdes Terrain.

 

Dennoch natürlich aufregend. Es wurde ein Hänger organisiert (der, den ich sonst genommen habe, war schon vergeben gewesen), und ich habe mich daher dann für einen eineinhalber Hänger entschieden, was tatsächlich sehr viel komfortabler fürs Pferd ist, wie ich feststellen konnte.

 

 

Ungefähr eine Stunde Fahrt brauchten wir, bis wir in Rendsburg waren. Dann noch einen Parkplatz zugewiesen bekommen, und schnell zum Treffen für den ersten Auftritt des Showteams.

 

Es wurde kurz besprochen, was wir machen, welche Helfer was aufbauen, und dann konnten wir schon die Pferde fertig machen. Genialerweise war das Wetter leider unterirdisch, und es regnete, während der Wartezeit echt Hunde und Katzen....

Ich war tatsächlich positiv überrascht - nachdem mein Kleiner die erste Runde noch etwas angespannt war, war er danach sehr gut zu händeln, und lief sehr fein am Langzügel. Unser Auftritt dauerte etwa 10 min, danach sind wir dann wieder runter vom Platz. Einmal durften wir zwischendrin noch einen Lückenfüller machen mit einigen Fjordpferden, weil viele Showgruppen wohl auch aufgrund des gruseligen Wetters nicht gekommen waren.

 

Den zweiten Auftritt absolvierten wir dann auch sehr erfolgreich, ich habe, weil Ragnar so gut drauf war, nur den Halsring gewählt, und meinen Kleinen ein wenig frei am Halsring gearbeitet. Total fein, ich war sooo stolz auf mein Zuckerpö....

Danach habe ich noch einen Moment gewartet, um dann meinen Kleinen im Stallzelt unterzubringen. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit - Boxen hatten wir tatsächlich dieses mal keine, und ich wollte Ragnar die 100 km nicht heute nach Hause, und morgen wieder nach Rendsburg fahren. So war die Fahrerei für mich zwar anstrengend, aber nicht für das Pony. Das war für mich ok. *g*

 

Der Kleine war nach zweieinhalb Auftritten auch rechtschaffen müde....

Sonntag morgen mußte ich dann schon gegen neun wieder in Rendsburg sein (war nur deswegen anstrengend, weil ich Sa Abend noch feiern war), um die Box freizugeben. Für uns war das der definitiv anstrengendere Tag, denn nachdem Ragnar aus der Box wieder raus war, hatten wir ZEIT. Und davon reichlich. Um 15 h war unser erster Auftritt. Ich hatte extra Bescheid gesagt, das ich durchgehend an meinen Hänger ran können muß - das wurde mir vom Orgateam zugesichert. Klappte allerdings nicht auf Anhieb.... *hust*

Auf meinen Hinweis, das ich JETZT an den Hänger müsste, erntete ich erst mal hektische Betriebsamkeit, aber immerhin klappte das mit dem Hänger befreien dann recht flott. Ich habe dann die Zeit bis zum Auftritt (leider waren wir echt nur zu viert, wo wir am Vortag noch 12 Leute gewesen waren, sehr viele haben auch gestern erst abgesagt) abwechselnd mit grasen lassen und Pony im Hänger (mit Heu) verbracht.

Im Hänger fertig machen war dann wieder schwierig - was vor allem daran lag, das Ragnar fand, das man unangebunden nicht stehen bleiben muß *kicher*

Nach letzten Instruktionen über die Vorgehensweise auf dem Platz (weil wir nur zu viert waren, ist das natürlich was anderes, weil wir mit vier Pferden nicht den ganzen Showplatz ausfüllen), konnten wir dann loslegen. Leider haute die Absprache tatsächlich nicht so gut hin, wir gingen zunächst zu zweit drauf (eine Reiterin und ich, die anderen holten ihre Pferde gerade aus dem Stallzelt), und die Reiterin trabte flott zum äußeren Ende des Platzes. Ich bin dann nicht hinterher, was dann natürlich dafür sorgte, das mein Jungpferd alles andere als entspannt war. Puh.... aber er blieb immer bei mir, auch wenn er bei weitem nicht so sicher an den Hilfen stand, wie am Vortag.

 

Nach einigen Runden, und kurzen Ansätzen zu Seitengängen war für mich klar - das ist für mein Pferd der letzte Auftritt, der fährt im Anschluß direkt nach Hause. Es reicht für ihn, er ist durch. Und er hat es einfach nur TOLL gemacht.

Wir haben dann also noch schnell allen auf Wiedersehen gesagt, Pony verladen, alles eingepackt, und ab nach Hause....

erstes Übungstreffen Hansepferd 10. November 2019

Dann war noch Zeit für die Boxen, bevor ich dann noch schnell frühstücken geflitzt bin. Um kurz nach halb eins wieder im Stall, Ragnar von der Weide sammeln, kurz überschrubben, und im Anschluß dann rüber zum Nachbarstall. Dort wollten wir uns mit einigen Fjordpferden treffen. Wir waren am Ende "leider" nur zu viert, was echt schade ist.

So haben wir dann ein etwas engeres aneinander vorbei reiten (ich war am Langzügel, der Rest reitend unterwegs), Fahne schwenken, Schulterherein nebeneinander und solche Dinge geübt. Am Ende hab ich mich sogar getraut, kurze Reprisen zu Traben, was erstaunlich gut klappte. Feiner Jung *g*


Am Ende waren alle sehr zufrieden, mein Pony scheinbar auch - der war allerdings nach dem Rückweg nach Hause glaube ich auch froh, das es quasi ohne Umwege noch mal auf die Weide ging *g*

TRainingstreffen Hof Dreilinden bei Kiel - 25. Januar 2020

So, mein Bericht heute wird kürzer als unsere Arbeit. Heute war Übungstag in Kiel, auf dem Fjordgestüt Dreilinden. So sind Ragnar und ich also über die A7 nach Kiel gebraust. Morgens flott Hänger abholen und Reifendruck kontrollieren von allen Reifen, Auto und Hänger, im Anschluss dann in den Stall. Noch flott Heucobs für Abends fertig machen, falls ich sehr spät zurück kommen sollte. Carl und noch ein paar rausgeschmissen, Ragnar schon mal Transportgamaschen angezogen, dann noch Heunetz in den Hänger, Abschwitzdecke ins Auto, und ab dafür.

 

Ragnar ist auch sehr flott eingestiegen, einmal an der Rampe schnüffeln, einmal gucken, und dann schnurstracks durch, weil da ja ein Heunetz hängt *g*. Ich nach hinten, Stangen zu gemacht, und Klappe hoch, und dann konnten wir auch schon los.

 In Kiel angekommen dann (weil ich leider recht spät dran war) Pony runter vom Hänger, schnell angezogen, und ab in die Halle, wo die restlichen Teilnehmer bereits am warmreiten waren (da wir heute vorwiegend oder nur Schritt machen wollten, war es nicht sooo schlimm, das wir so spät dazu kamen).

 

Kurze erste Lagebesprechung, dann ein wenig gucken, wie wir die Halle aufteilen, wer wann auf den gucken muß, und dann mal ein halber Probelauf. Teilstücke müssen geübt werden, Paare stimmen sich aufeinander ab, und Abläufe werden getestet, für gut befunden, oder wieder "rausgeschmissen". Erste Choreoideen entstehen, und werden ebenfalls getestet.

Leider ist jetzt ja Coronabedingt die Hansepferd ins Wasser gefallen... ich hoffe sehr, dass wir bald wieder neue Pläne schmieden können, mit den ganzen Fjordpferden, leider ist ja in diesem Jahr keine Veranstaltung "übriggeblieben"....